Seit geraumer Zeit schreibt Michael Ryan nun Monat für Monat für die Leserschaft des Cherry Magazines. Dieses Mal haben wir den Spiess umgedreht, und der Chefredaktor höchstpersönlich hat den Schreibstift in die Hand genommen,
um sich bei einem Kaffee mit Michael Ryan zu unterhalten und ihm ein paar interessante Fragen über seine Person und sein Handeln zu stellen.
Michael, erzähle doch unseren Leserinnen und Leser, wie und wann Du auf die Idee gekommen bist, ins Pornobusiness einzusteigen?
Nun, die Idee dazu kam mir irgendwann im Jahre 2003. Damals hatte ich aber noch eine Freundin, also musste ich noch warten bis ich 2004 wieder dem Single-Dasein frönte. Dann aber war meine Zeit gekommen und ich lieh mir von einem Kollegen eine Videokamera aus, und drehte meine ersten vier Videos in Amsterdam in einem Hotel.
Das hört sich jetzt vielleicht ein bisschen komisch an, aber genau so war es.
Hattest Du da schon ein Konzept wie Du Deine Filme verkaufen kannst und wie die weitere Vermarktung laufen
sollte?
Grundsätzlich hatte ich gar kein Konzept, ich habe mich völlig blind und naiv auf das Abenteuer eingelassen. Ich wollte halt einfach eigene Filme drehen, und das habe ich in die Tat umgesetzt.
Hast Du denn von Beginn an mit Deinen Filmen Geld verdient?
Nein, schön wäre es aber gewesen (lacht). Die ersten Monate, vielleicht sogar Jahre, habe ich viel Geld «investiert». Das Drehen von neuen Filmen war bei weitem teurer als der Erlös daraus.
Kannst Du eigentlich in der Zwischenzeit von Deinen Filmen leben, oder arbeitest Du nebenher noch wo anders?
Doch, mittlerweile habe ich den Punkt erreicht, bei dem die Einnahmen die Ausgaben überbieten. Aber ich arbeite seit einiger Zeit bei Orgazmik und bei der Mascotte Film AG. Beide Firmen sind in Zürich ansässig. Das es Firmen sind welche in der Erotikbranche arbeiten kommt mir das natürlich sehr entgegen. Dadurch habe ich die Möglichkeit mein Netzwerk in der Branche zu erweitern.
Wie lange möchtest Du den noch vor und hinter der Kamera stehen?
Das ist schwer zu sagen. Ich denke, solange ich Spass daran habe, hübsche Frauen in edlen Hotels zu vernaschen,
werde ich wohl weitermachen. Du warst in jüngster Vergangenheit wieder öfters in den Medien bezüglich einer neuen Darstellerin und einer neuen Produktion.
Kannst Du uns mehr darüber verraten?
Klar, sehr gerne. Ich war meist zusammen mit Tamara Joyce in den Medien. Sie ist 18 Jahre alt und kommt aus Zürich. Sie hat eine Szene in der neuen Produktion «Bang-On», welcher übrigens seine Premiere im Erotikkino
Walche hatte. Bei der Premierenfeier boten Eva Eden (spielt im Film ebenfalls mit) und Tamara eine geile Live-Show.
Du bist bekannt dafür, dass Du immer wieder neue Talente entdeckst und förderst - u.a. Kitty Core, Eva Eden, Hayley Rose oder eben jetzt Tamara Joyce. Wie kommst Du an diese Girls ran, und wie sieht ein solcher Erstkontakt aus?
Nun, ich bekomme mittlerweile viele Bewerbungen sogar mehr als ich «bearbeiten» kann. Aber von all diesen Mädels sind nur wenige dabei, die später wirklich bekannt werden. Ich konzentriere mich mehr auf junge, unbekannte Girls, die dann auch nicht unbedingt eine grosse Karriere in der Pornobranche starten wollen.
Du hast im Vorgespräch schon etwas von einem neuen Film erwähnt. Was dürfen wir da erwarten?
Mein neuer Film wird «Ufriss!» heissen und auch wieder nur mit süssen Schweizerinnen besetzt sein. Nebst Tamara Joyce habe ich aktuell gerade einige neue Gesichter, welche zum allerersten Mal in einem Film zu sehen sein werden. Ich hoffe, dass ich die DVD auf den September 2011 fertig gestellt habe.
Zum Schluss möchten wir von Dir noch erfahren, was Dir zu diesen drei erfolgreichen Frauen einfällt:
Eva Eden
Die geilste Schweizerin und meine tollste Ex-Freundin!
Alice Schwarzer
Deutsche Feministin. Aber ich würde sehr gerne mal ein Nachtessen bei einem Preisausschreiben mit ihr gewinnen.
Kylie Minogue
Eine sehr attraktive Frau, die auch einen starken Willen hat. Ich habe sie vor einigen Jahren in Zürich gesehen, und empfand das Konzert als eine angenehme Überraschung.
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